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Leistungssteigerung durch Kältebehandlung
Eine Kältebehandlung kann die Leistungsfähigkeit sowohl bei Kraft- als auch bei Ausdauersportlern um bis zu 10% erhöhen. Die Kältekur verbessert nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern trägt auch zu schnelleren Regeneration bei. Man kann dies sozusagen als legales Doping bezeichnen.
Neben Kältekammern, die eher selten zur Verfügung stehen, kann die Kältebehandlung auch über Kühlwesten, Kaltluft, kalte Duschen oder Bäder mit eiskaltem Wasser oder Eiswürfeln realisiert werden.
2,5 – 3 Minuten Verweildauer reichen bei maximal ertragbarer Kälte komplett aus. Es ist ratsam, sich der Maximalkälte anzunähern und sich ihr nicht sofort auszusetzen.
Vorgehensweise am Beispiel der Kältekammer:
zu Anfang – 10 Grad (3-5 Min), dann -60 Grad (3-5 Min) und schießlich für 2 Minunten den Körper (die Haut) bei -110 Grad abkühlen. Danach ist die Leistungssteigerung z.B. beim Krafttraining zum Muskelaufbau sofort abrufbar.
Ablauf im Körper bei einer Kältebehandlung:
Ziel der Behandlung ist es, die Durchblutung in der Muskulatur zu erhöhen. Dazu wird die Haut schlagartig auf 33-15 Grad abgekühlt. Somit verengen sich die peripheren Blutgefäße und das Blut verlagert sich in Richtung des Körperzentrums. Das Herz pumpt mehr Blut pro Pulsschlag in den Körper und die Muskulatur wird besser durchblutet, was eine sofortige Leistungssteigerung zur Forlge hat.
Achtung:
Die Kältebehandlung darf jedoch nicht zu lange angewendet werden, da sonst neben der Haut die Muskeln erkälten, was nicht zielführend ist.
